BUNDjugend  

soliRADisch

Du möchtest Dein eigenes Fahrrad reparieren können und nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Fahrradhändler hetzen? Oder du bist vielleicht einfach nicht in der Lage, ein Fahrrad zu kaufen – da du nur über beschränkte Mittel verfügst? Da wollen wir ansetzen und freuen uns auf alle, die Interesse daran haben!

Das Projekt „soliRADisch“ bietet als mobile Fahrradwerkstatt Hilfe zur Selbsthilfe an. Lerne, wie du deinen Drahtesel wieder fit machen kannst, oder zeige uns und allen anderen ein paar Kniffe, wie es möglich ist, selbst tätig zu werden. Regelmäßig geben wir neue Termine und Stationen für soliRADisch mobil bekannt.
Als feste soliRADisch Werkstatt im Öko-Zentrum und -Institut Magdeburg/Sachsen-Anhalt e. V. (ÖZIM) findest du uns seit August 2017 außerdem in der Harsdorfer Straße 49 in Magdeburg-Stadtfeld. Hier kannst du täglich von 9 bis 14 Uhr Hilfe suchen oder anbieten.

Wie funktioniert das jetzt eigentlich? Unterwegs mit unserer mobilen Fahrradwerkstatt, einem alten Postfahrrad, bieten wir an verschiedenen Spots in Magdeburg den Service zum Reparieren eurer Fahrräder an, ebenso in unserer festen Werkstatt. Es ist zusätzlich ein großes Ziel des Projektes, die Mobilität von Geflüchteten in Magdeburg auszubauen. Denn viele können sich kein Fahrrad leisten, sind aber trotzdem auf ein kostengünstiges Fortbewegungsmittel angewiesen.

DIESER SERVICE IST KOSTENLOS. Deshalb seid soliRADisch und unterstützt uns – Spenden, egal welcher Art, sind immer gern gesehen.

Du möchtest bei uns aktiv werden oder weist einen schönen Ort, an dem wir mit unserem Reparaturfahrrad Halt machen können? Dann melde dich bei uns unter buju@bund-sachsen-anhalt.de

Rückblick und Ausblick:

Mit Hilfe aller Teilnehmer*innen der KonsumRausch-Party vom 25. Oktober 2014 oder des Solikonzerts vom 24. April 2016 wurden Gelder gesammelt, um der Fahrradwerkstatt eine soliRADische Hilfe zu verpassen!

Die BUNDjugend Sachsen-Anhalt, magdeBEWUSST und die Emma des Spielwagen e. V. brachten das Projekt ins Rollen und nur innerhalb eines Jahres konnten unglaubliche 200 Fahrräder und Drahteselleichen wieder fahrtauglich gemacht und zum Teil auch in neue Hände gegeben werden. Wir sind alle von der riesigen Resonanz überrascht und begeistert.

Seit Juni 2017 wird das Projekt durch das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) finanziell gefördert.